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Maren Borowiack, Personalreferentin bei der Heimat Krankenkasse, über den Nutzen eines firmeninternen Weiterbildungsprogramms und warum dieses seit 5 Jahren ein fester Bestandteil der Personalentwicklungs-maßnahmen ist.

Frau Borowiack, die Heimat Krankenkasse führt seit einigen Jahren ein internes Weiterbildungsprogramm für ihre Mitarbeiter durch. Was hat Sie damals bewogen, ein eigenes Programm aufzubauen und welche Besonderheit sehen Sie darin?

Maren Borowiack: Das interne Weiterbildungsprogramm ist bei uns in der Heimat Krankenkasse unter dem Namen „Offenes Weiterbildungsprogramm (OWP)“ bekannt. Der Anstoß für ein hausinternes Weiterbildungsangebot kam von unseren Mitarbeitern im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung. Den Ball haben wir gerne aufgenommen, da wir viel Wert auf die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter legen.

Das OWP hat sich in den vergangenen fünf Jahren fest bei uns in der Heimat Krankenkasse etabliert und wird von unseren Mitarbeitern gerne in Anspruch genommen. Das Seminarprogramm können wir individuell gestalten und auf unsere Bedürfnisse abstimmen. Bestehende Seminarkonzepte von Gildenhaus Seminare werden durch unsere individuellen Wünsche ergänzt. Außerdem ist es möglich, dass auf Besonderheiten unseres Hauses eingegangen wird und wir somit maßgeschneiderte Seminare anbieten können. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter.

Welchen Umfang hat denn Ihr internes Weiterbildungsprogramm?

Maren Borowiack: Wir bieten unser Offenes Weiterbildungsprogramm halbjährlich an. Die Mitarbeiter können dann aus 4-5 Seminaren ein Thema auswählen, das ihrem individuellen Bedarf entspricht. Für uns ist es wichtig, dass es bei den Seminaren eine gute Mischung aus bewährten und neuen Themen gibt. Excel ist bei uns zu einem „Klassiker“ geworden, da hier regelmäßig Schulungsbedarf besteht. Da der individuelle Bedarf aber sehr unterschiedlich ist, bieten wir, gemeinsam mit Gildenhaus Seminare, in diesem Bereich Grund- und Aufbauseminare an. Zu unserem Seminarportfolio gehören u.a. weitere Office Schulungen, Persönlichkeitsentwickelnde Seminare und Angebote rund um die Themen Kommunikation und Büroorganisation.

Bitte erläutern Sie uns kurz, welchen Nutzen dieses Programm für die Heimat Krankenkasse hat.

Maren Borowiack: Das OWP ist eine gute Ergänzung zu unseren bestehenden Personal-entwicklungsmaßnahmen. Unsere Mitarbeiter werden gezielt fachlich geschult, um immer über alle aktuellen Entwicklungen und gesetzlichen Änderungen informiert zu sein. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um unseren Versicherten einen hohen Servicestandard und eine optimale Beratung zu bieten.

Bei den OWP Seminaren können unsere  Mitarbeiter eigenverantwortlich entscheiden, wo sie bei sich Schulungsbedarf sehen, der über die fachlichen Themen hinausgeht. Gildenhaus Seminare stand uns in den letzten fünf Jahren bei der Gestaltung und Durchführung der Seminare als zuverlässiger und flexibler Partner zur Seite – so konnten wir unseren Schulungsbedarf abdecken und damit den Nutzen für unsere Heimat Krankenkasse erhöhen.

Mit welchen Herausforderungen ist so eine interne Maßnahme verbunden?

Maren Borowiack: Unser OWP soll das Weiterbildungsangebot der Heimat Krankenkasse zwar erweitern, trotzdem darf ein entsprechender Schulungsbedarf und –nutzen nicht aus den Augen verloren werden. Die Seminarthemen werden nach den Wünschen der Mitarbeiter ausgewählt, die im Rahmen der jährlichen Mitarbeitergespräche beim Punkt Weiterbildung genannt werden.

Wenn von mehreren Mitarbeitern Interesse an einem bestimmten Themenfeld benannt wird, treten wir mit Gildenhaus Seminare in Kontakt und suchen gemeinsam nach Umsetzungsmöglichkeiten.Wenn das Seminarangebot für ein Halbjahr feststeht, geht es im nächsten Schritt mit der internen Planung weiter. Wir schreiben das aktuelle Seminarprogramm bei uns im Intranet aus und die Mitarbeiter können dort auch ihre Anmeldung vornehmen. Wir tauschen uns regelmäßig mit Gildenhaus Seminare aus, um weitere Seminardetails zu besprechen.

Gibt es Ihrer Meinung nach eine Mindestgröße, die ein Unternehmen haben sollte, um ein eigenes Weiterbildungsprogramm zu machen?

Maren Borowiack: Neben der Vermittlung von neuem Wissen oder der Auffrischung von bereits bekannten Inhalten, ist der Erfahrungsaustausch der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil von Weiterbildungsveranstaltungen. Ein effektiver Austausch ist unserer Ansicht nach nur möglich, wenn die Seminargruppen nicht zu klein sind. Die Teilnehmer sollten in Seminaren nicht nur passiv Wissen aufnehmen, sondern neue Lerninhalte gezielt anwenden und umsetzen können. Dafür bietet sich Partner- oder Gruppenarbeit an. Damit diese abwechslungsreich gestaltet werden kann, ist ebenfalls eine etwas größere Seminargruppe notwendig. Natürlich sollten Seminargruppen aber auch nicht zu groß sein, damit kein Teilnehmer „untergeht“.

Bei uns in der Heimat Krankenkasse hat sich eine Gruppengröße von 8-12 Personen als sehr sinnvoll herausgestellt.  Da die Gruppengröße nicht zu klein sein sollte und das Seminarprogramm eine gewisse Abwechslung bieten muss, bietet sich ein eigenes Weiterbildungsprogramm meiner Meinung nach für Unternehmen mit mindestens 150 Mitarbeitern an.

Wie wird das Weiterbildungsprogramm bei Ihren Mitarbeitern wahrgenommen?

Maren Borowiack: Für die Mitarbeiter der Heimat Krankenkasse ist das OWP ein fester Bestandteil der Personalentwicklungsmaßnahmen. Bei der jährlichen Abfrage des Weiterbildungsbedarfs für das kommende Jahr beziehen sich die Mitarbeiter auf bereits durchgeführte OWP Seminare. Das freut uns sehr, denn dadurch wird die Daseinsberechtigung des Angebotes untermauert. Bei den Einführungsgesprächen von neuen Mitarbeitern stellen wir u.a. auch dieses Angebot vor und erhalten bereits im Vorfeld positives Feedback. Für die Heimat Krankenkasse als Arbeitgeber liegt der Mehrwert des OWP ganz klar auf der Hand.

Vielen Dank für das interessante Gespräch, Frau Borowiack.

Ich danke Ihnen.

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